1932

Anpachtung des Wiesen- und Ackergeländes von der Gemeinde Dörnigheim und des Wasserschifffahrtsamtes Aschaffenburg für den Schwimmverein „Wasserfreunde Fechenheim“1930 e.V. als Sommerfreizeit - und Trainingsgeländes durch den ersten Vorsitzenden Fritz Stroh.

1936

Errichtung eines einfachen Holzhauses, als Wirtschafts- und Wohngebäude während der Sommermonate.

1946

Übernahme des Geländes und Gebäudes durch die Familie Fritz Stroh und Ausbau als Flussbad und Freizeitgelände mit abgegrenztem Nichtschwimmerbereich und Wasserrutschbahn. Viele Einwohner von Frankfurt-Fechenheim, Bergen-Enkheim, Bischofsheim und Hochstadt erlernen hier das Schwimmen und verbringen hier die Sommerwochenenden. Zu dieser Zeit besteht als einziges Hallenbad das Stadtbad „Mitte“ in Frankfurt. Das Hallenbad Fechenheim ist von der amerikanischen Besatzungsmacht beschlagnahmt. Der Schwimmverein „Wasserfreunde Fechenheim“ nutzt weiterhin das Anwesen als Sommertrainingsgeländes.

1953

Bezug des in mehreren Abschnitten errichteten Massivgebäudes und Abriss der bis dahin als Sommerwohnsitz genutzten Holzhauses.

1954

Durch die fortschreitende Wasserverschmutzung des Mains (alljährliches Fische sterben im Sommer) und zum Teil behördliches Badeverbot, Beginn des Ausbaues als Zeltplatz unter dem Namen Campingplatz Mainkur.

1959

Die anhaltende schlechte Wasserqualität bedeutet das endgültige aus für das Flussbad.

1960-1975

Der Platz erfreut sich nationaler und internationaler Gäste. Ausländische Camper aus Holland, Belgien, Frankreich, Italien, Spanien u. a. genießen ihren Aufenthalt am Rande der Großstadt. Auch Paddler und Ruderer nutzen die günstige Lage am Fluss als Übernachtungsmöglichkeit.

ab 1975

Alters- und krankheitsbedingt wird der Durchgangsverkehr stark eingeschränkt und der Platz hauptsächlich von Dauercampern aus der näheren Umgebung genutzt.

1981

Die Staustufe „Mainkur“ (Schleuse) der das Flussbad und der Campingplatz den Namen verdankten wird abgerissen. Der Stau wird erhöht und der Uferbereich aufgefüllt.

1984

Durch den neu erbauten Uferweg wird der Platz in zwei Hälften geteilt. Ein Großteil der Uferflächen des früheren Flussbades geht verloren.

1985

Der Campingplatz wird nach dem Tod von Fritz Stroh von dessen Sohn Norbert und seiner Familie übernommen. Es beginnt eine abschnittsweise Sanierung der Außenanlagen und Gebäude.

1991

Mit der Entscheidung der Tochter Heike, in die ehemalige Wohnung der Großeltern am Campingplatz zu ziehen und den Betrieb einmal weiterzuführen, entsteht der Plan eines Umbaus.

1994-1995

Teilabriss des Wohnhauses. Um- und Neubau des Haupthauses mit Büro, Kiosk, Sanitärräumen und Bau einer Zentralheizung. Die Geschirrspüleinrichtung im Freien wurde in einen neuen Innenraum verlegt. Bau einer 24m³ großen Abwassergrube.

1995

Ende Januar erleben wir ein Jahrhunderthochwasser. Das Wasser steht kniehoch in der Rezeption des Rohbaus.

1995-1996

Mit der Saison 1996 werden die neuen Waschräume mit je einer Dusche eröffnet. An allen Waschplätzen gibt es nun warmes und kaltes Wasser. Auch ein Spülraum steht nun zur Verfügung. Es beginnt wieder neben der Vermietung von Dauerstandplätzen, der langsame Aufbau des Touristenbetriebs.

1998-1999

Mit dem Aufbau eines Sandkastens und einer Schaukelanlage wird der Grundstein für einen Spielplatz gelegt. Um anreisenden Gästen das Einchecken zu erleichtern wird eine Gegensprechanlage eingebaut.

1999-2001

Die nun schon bereits 3. Generation, Heike und Frank Borgstedt, bringen neue Ideen ein und unter deren tatkräftiger Hilfe erfolgt eine vollkommene Neugestaltung der Toilettenanlage. Außerdem wird eine großzügige neue Parzellierung der Stellplätze vorgenommen und die Platzbeleuchtung und Elektrifizierung erweitert. Mit der Geburt von Florian und Celina ist der Grundstein einer 4.Generation gelegt.

2002-2003

Abriss der Bootsgaragen an der Bootsslipanlage. Komplettsanierung der Waschräume und Neueröffnung eines zusätzlichen Raums mit drei Duschen für die Herren. Gleichzeitig wird ein Raum zum Waschen von Wäsche mit Waschmaschine und Wäschetrockner eingerichtet.

2003-2004

Auszeichnung durch den Deutschen Tourismusverband als 3-Sterne Platz. Wiedereintritt in den DCC mit Veröffentlichung im DCC-Campingführer als Vertragsplatz. Neuaufnahme mit Auszeichnung durch den ADAC. Ausbau eines weiteren Duschraumes für Damen im Hauptgebäude mit geplanter Neueröffnung im April 2005.

2005-2006

Neueröffnung eines weiteren Duschraums für Damen im Haupthaus. Erstellung einer neuen Zaunanlage zur B8/40. Neubau einer Entsorgungsstation für Wohnmobile und Eröffnung eines kleinen Aufenthaltsraums. Neueinteilung der Stellplätze mit Holzpalisaden und Seilen und Einrichtung einer wetterfesten Tischtennisplatte

2006

Auszeichnung durch den Deutschen Tourismusverband als 4-Sterne Platz. Erstmals ausgebucht während der Fußballweltmeisterschaft.

2008

Der Campingplatz Mainkur wird 50 Jahre alt. Wintereinbruch Anfang April. Hochwasser im Mai. Plätze direkt am Wasser müssen komplett geräumt werden.

2008-2009

Ausbau des Stromnetzes und Erweiterung der Platzbeleuchtung. Neugestaltung der Rezeption durch einen Tresen.

2009-2010

Erbauung eines Anreiseparkplatzes. Erneuerung der Zaunanlage an den Wasserstellpätzen. Errichtung von 5 neuen Fahnenmasten. Erfolgreiche Teilnahme an Ecocamping mit Überreichung einer Urkunde.

2010-2011

Erbauung einer platzeigenen Kleinkläranlage, die den Platz unabhängig von der städtischen Entsorgung macht.

2011-2012

Erneuerung der Außenanlage um den Toilettentrakt und Verlegung von insgesamt 220m Wasserleitung zur Anbindung von fünf neuen Wasserzapfstellen. Erweiterung der Dauerstellplätze um drei neue Stellplätze direkt am Wasser.

2012-2013

Erneuerung der Toiletten- und Waschraumtüren mit Erneuerung der Wegführung vor den Waschräumen durch Abriss der Treppe und Bau einer Rampe.

2013-2014

Neugestaltung der Außenanlage vor den Waschräumen mit Überdachung des Weges, Erneuerung der Türen zu den Duschen und dem Spülraum. Ergänzung des neuen Pflasters. Änderung der 3-er Duschen in 2-er Duschen mit exklusiverer Gestaltung und Sanierung des Spülraums.